Die Oberösterreichische Gesundheits- und Spitals-AG (gespag) ist mit einem Marktanteil von rund 45 Prozent der größte Krankenhausträger in Oberösterreich. Das Projekt P2 bei der gespag steht für die zweite Phase der Ablöse der Patientenbuchhaltung PABU durch SAP IS-H und mpa. P2 wurde im September 2007 gestartet und läuft voraussichtlich noch bis Mitte 2012.
Nachdem die oberösterreichischen Landeskrankenhäuser im Rahmen des P2-Projekts auf die mpa-Befundschreibung umgestellt wurden, folgte mittlerweile auch die Umstellungen der Krankenhäuser Kirchdorf, Freistadt, Schärding, Bad Ischl, Rohrbach und Vöcklabruck auf die gespag-weite zentrale IS-H Patientenverwaltung in Verbindung mit mpa.
Nach einer Erneuerung der zentralen HW-Infrastrukturen im Landesklinikum Waldviertel Zwettl und der Portierung von VMS auf Windows als Betriebssystem als auch der Datenbank von RDB auf Oracle der zentralen Server wurde ein Major-Upgrade des Laborinformationssystems von filebasierter auf datenbankbasierter Datenverwaltung durchgeführt. Im Anschluss wurde mpa als Werkzeug zur flächendeckenden Unterstützung der medizinisch-pflegerischen Prozesse implementiert.
Im Rahmen eines langjährigen Projektes wurde für die 57 niederösterreichischen Landesheime (Pflege- und Jugendheime) folgendes implementiert:
Das System umfasst ca. 3.800 User aus den unterschiedlichsten Berufgruppen und Heimen verteilt auf ganz Niederösterreich.
In nur 5 Monaten wurden alle Landesheime mit neuen ThinClients ausgestattet, an das neue Rechenzentrum angebunden und für ca. 3.800 User eine umfassende Bürokommunikation (Internet, Textverarbeitung, E-Mail etc.) bereitgestellt.
Bereits 7 Monate nach Projektstart konnte eine einheitliche (mit harmonisierten Daten hinterlegte) Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Klientenverwaltung und -verrechnung mit den dazugehörigen internen und externen Schnittstellen - zur Vermeidung von Doppelerfassungen - in Echtbetrieb genommen werden.
Die niederösterreichischen Landesheime vertrauen in diesem Projekt vor allem auf das professionelle Projektmanagement und die umfangreichen Erfahrungen von systema in der Umsetzung von Projekten im Gesundheits- und Sozialbereich.
Die NÖ Landeskliniken-Holding beauftragte systema für die Implementierung von SAP und den darauf aufbauenden Systemen wie Patientendatenmanagement und Unterstützung der medizinisch-pflegerischen Prozesse als langjährigen Partner der NÖ Landeskliniken. Dabei wurden neben der fachlichen Beratung bei der Harmonisierung von KH-übergreifenden Daten vier Kliniken auf sechs Standorten im Bereich der IT grundlegend erneuert und in einem zentralen Rechenzentrum implementiert.
Die Umstellung von VMS auf Windows als Betriebssystem für die zentralen Hardware und den darauf laufenden Systemen des LK Bregenz stand im Mittelpunkt eines detailliert vorbereiteten und durchgeführten Projektes.